GradHerAus – Leben ändern

Heute schreiben wir bereits den 30.November 2017, einen Tag mit Sonne und Wolken im Wechsel bei 3 Grad in Berlin.

Ich sitze in meiner noch Wohnküche, die wie alles in meinem Heim bereits sehr minimalistisch ist, denn ich warte nur noch auf die Übergabe an den neuen Mieter.

Seit nun mehreren Monaten, habe ich meinen Besitz reduziert auf ein minimum und es fühlt sich gut an. Bisher habe ich nichts vermisst.Auch wenn Freunde zu Besuch waren, hat es immer gereicht was ich hatte.

Sehr erstaunlich was ich in den Jahren an Dingen angehäuft hatte, sie standen nur rum und ich habe sie selbst schon garnicht mehr wahrgenommen, habe einiges verkauft, gespendet oder verschenkt.

Es war ein Gefühl der Freude, es nicht einfach entsorgt zu haben, sondern damit helfen zu können oder auch anderen eine Freude machen zu können.

Für mich persönlich ist leichtes Gepäck eine sehr gute Erfahrung.

Meine Freiheit fühlt sich besser an, spontan entscheiden zu können, wo geht es jetzt lang.

Ich stehe morgens auf, kann meinem Herzen folgen, meinen Ritualen nachgehen und den Tag genießen wie es mir gefällt.

Arbeiten wonach mir gerade der Sinn steht.

Auch was das Essen an geht, bin ich bereits sehr minimalistisch, ich benötige nicht viel, meistens mache ich interaktives Fasten.

Was heißt das ?

Ich nehme eine feste Mahlzeit am Tag, meistens Vegan oder Rohvegan und den Rest des Tages Faste ich bis zum nächsten Tag. Was in der Regel so um die 16 Stunden ist.

Seit mehr als 30 Tagen, bemühe ich meinen Kopf durch Meditation zur Ruhe zu bringen.

Versuche bei mir zu bleiben und mich weniger durch soziale Netzwerke ablenken zu lassen. Merke wenn ich bei mir bleibe, bin ich viel kreativer. Komme schneller zu meinen Vorlieben, wie zeichnen, schreiben, gute Gespräche wo man wirklich noch am Austausch interessiert ist. Wobei man durch zuhören und den anderen Wertschätzen viel lernen kann.

Wenn ich Lust habe, gehe ich auch gerne spazieren, wandern oder auch mal zu einem Event.

Treffe mich mit Freunden, doch die meiste Zeit bin ich mir selbst genug.
Das ich das heute sagen kann, dafür bin ich unendlich Dankbar, genauso Dankbar bin ich für meine Gesundheit, meinen Körper  und für alles was ich bisher lernen durfte.

Oh wie schön ein roter Himmel, die Sonne ist untergegangen doch hier von meinem Platz aus kann ich das Farbenspiel bestaunen, ach wie schön.

So ihr lieben da draußen, das mal kurz von mir.

Würde mich freuen über Kommentare, wie läuft es bei Euch so.

Eure Sabine

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